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Akupunktur

Die heilsamen kleinen Nadeln aus China

Die Akupunktur stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und ist eine Behandlung mit hauchdünnen Nadeln an bestimmten Reflexpunkten. Die Akupunktur ist eine sehr alte Behandlungsmethode, die auf eine 3000jährige Geschichte zurückblickt. Auch in unserer Praxis hat die Akupunktur eine lange Tradition: Hier findet sie seit mehr als 60 Jahren Anwendung. Die Praxisgründerin Dr. Liselotte Petersohn war eine der ersten, die diese chinesische Behandlungsmethode in Deutschland einsetzten.

Inzwischen ist ihre Wirksamkeit in verschiedenen Bereichen wissenschaftlich nachgewiesen.

Hohe Wirksamkeit der Akupunktur bei

Die Akupunkturbehandlung erfolgt nach vorheriger Erstellung einer chinesischen Diagnose. Anhand dieser Diagnose und bestimmter Oberflächenauffälligkeiten an Ihrem Körper (Reflexzonen) wird die Punktkombination individuell ausgewählt. Ich verwende keine sogenannten “Kochbuch-Akupunkturen”, wo immer gleiche Punkt-Kombinationen verwendet werden. Im Sinne einer ganzheitlichen Sichtweise biete ich Ihnen gerne Ernährungs- und Bewegungsempfehlungen gemäß der Traditionellen Chinesischen Medizin an.

Dr. Sütfels verwendet eine spezielle Nadeltechnik, die den Einstich fast unbemerkt lässt, und passt die Reizstärke an Ihre individuellen Bedürfnisse an.

Akupuntkur-Qualifikation
von Dr. Sütfels:

  • Akupunkturausbildung 2002 in Peking
  • Praktische Akupunkturtätigkeit in der Klinik für Naturheilkunde in Essen und im Schmerzzentrum Duisburg
  • Sogenanntes A-Diplom 2008
  • Studienarzt für die AkuSAR-Studie (Akupunktur bei saisonaler allergischer Rhinitis, sprich “Heuschnupfen” in Essen)
  • Akupunktur-Weiterbildung bei Dr. Stux in Düsseldorf sowie bei der Ärztekammer Nordrhein
  • Ausbildung in Traditioneller Tibetischer Medizin in Bad Homburg
  • Seit 2012 Dozent für Akupunktur bei der Deutschen Akupunktur-Gesellschaft

Auch unsere anderen Schmerztherapeuten verfügen über umfassende und langjährige Erfahrungen im Bereich der Akupunktur.

Wie wirkt Akupunktur?

Die Wirkung von Akupunktur ist inzwischen ganz gut wissenschaftlich untersucht. Die kleinen Nadeln haben Effekte in drei Regionen: an der Einstichstelle, im Rückenmark und im Gehirn.

An der Einstichstelle setzen die Akupunkturnadeln Botenstoffen (CGRP, Substanz P) frei, reizen die Schmerznerven, verbessern die lokale Durchblutung und setzen Opioiden (Morphine) frei. Zudem können mit den Akupunkturnadeln im Sinne eines Dry Needling (trockene Nadelung) Triggerpunkten, muskuläre und fasziale Verhärtungen gelöst werden.

Durch das Einstechen der Nadel am Akupunkturpunkt – auf den sogenannten Meridianen – kommt es zur Aktivierung von Reflexbögen im Rückenmark, die Schmerzen hemmen, die Muskulatur lockern und Organe (z.B. den Magen) entspannen. Zudem wird ein System aktiviert, das sich DNIC nennte, die diffuse Schmerzhemmungskontrolle (Man kennt es aus der Kindheit: Wenn es irgendwo weh tut, kneift man sich in den Finger und der Schmerz an der anderen Stelle wird weniger).

Aber Akupunktur wirkt auch im Gehirn: Dort werden Serotonin und Endorphinen, also schmerzhemmende und entspannende Botenstoffe, freigesetzt, spezielle Schmerz-hemmende Nervenbahnen aktiviert und das Stress-Nervensystem gedämpft. Außerdem werden negative Emotionen wie Ärger, Trauer oder Angst besänftigt.

Insofern wirkt Akupunktur nachweislich schmerzlindernd, entspannend, antidepressiv, vegetativ ausgleichend und regulierend auf verschiedene Organfunktionen (z.B. Herz, Verdauungstrakt und Unterleibsorgane).