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Psychologische Schmerztherapie

…auch die Seele muss mitbehandelt werden

Schmerzen machen traurig oder wütend – Traurigkeit und Wut machen Schmerzen. Letztendlich handelt es sich um einen Teufelskreis aus seelischen Beschwerden und Schmerzen. Das verwundert nicht, denn Schmerzen und Depressionen entstehen u.a. durch den Mangel desselben Neurohormons Serotonin und durch Störungen im vegetativen Nervensystem. Letzteres ist für die Regulation aller Körperfunktionen verantwortlich. Bei chronischem Stress kommt es zu einer Aktivierung des Sympathikus – des Stress-Anteils des vegetativen Nervensystems. Dadurch kann die Muskelspannung erhöht werden. Stress kann also Schmerzen machen oder verschlimmern.

Im Rahmen der psychologischen Schmerztherapie werden seelische Begleiterkrankungen (z.B. Depressionen, Schlafstörungen oder Ängste) behandelt, der Umgang mit den Schmerzen verbessert sowie die Entspannungsfähigkeit erhöht (z.B. mittels Erlernen von Entspannungs – oder Achtsamkeitsübungen).
In manchen Fällen ist auch eine Aufarbeitung lebensgeschichtlicher Belastungen oder Traumata erforderlich.
Die psychologische Schmerztherapie kann aus psychosomatischen Einzelgesprächen, Stressbewältigungstraining, Achtsamkeitsübungen, psychologischen Beratungen oder einer kompletten Psychotherapie bestehen.

Psychische Komponenten können aber auch zusätzlich durch Vitalstoffe (z.B. Vitamin B und D), Pflanzenextrakte (z.B. Lavendel, Passionsblume und Johanniskraut) oder Ohrakupunktur positiv beeinflusst werden.