Craniosacrale Osteopathie

Mit der Hand Entspannung in die Schmerz bringen

Was ist Osteopathie?

Die Osteopathie (griech.: „Krankheitslehre der Knochen“) ist ein mit den Händen ausgeführtes (“manuelles”) Diagnose- und Behandlungskonzept. Insofern ist es Teil der Manuelle Medizin. Es zielt darauf ab, das Zusammenspiel von Muskeln, Faszien (Gewebshäute) und Bändern zu regulieren. Dabei wird nicht nur deren Einfluss auf die Gelenke berücksichtigt, sondern auch der gesamte Bewegungsapparate stabilisiert und balanciert.

Mit Osteopathie lassen sich viele orthopädische Krankheitsbilder schonend und effektiv behandeln. Zum Beispiel:

Aber auch viele nicht-orthopädische Krankheiten lassen sich gut mit Osteopathie therapieren:

Dr. med. Markus Zillgens ist unser Spezialist für die Craniosacrale Therapie. Er kann Ihnen bei akuten und chronischen Schmerzen mit der optimalen Mixtur aus sanften Therapieverfahren helfen.

Wie funktioniert Craniosacrale Osteopathie?

Craniosacraltherapie behandelt funktionelle Störungen, z.B. Schmerzen. Mit den Händen oder Fingern werden mit minimalen Zug- oder Druckkräften erfühlte Gewebespannung gelöst. Ein Schwerpunkt stellt hier der kraniosakrale Rhythmus dar, also die rhythmischen Pulsationen der Schädelplatten. Die Behandlung erfolgt dem entsprechend vor allem am Kopf, aber auch an den Füßen und am Rumpf.

Die Entstehung der Osteopathie und ihre Grundprinzipien

Der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917) entwickelte seinerzeit ein neues Verständnis vom menschlichen Körper und dem Zusammenhang von Gesundheit und Krankheit. Als Pionier seiner Zeit sah er den Mensch als ganzheitliche Einheit aus Körper, Seele und Geist. Grundvoraussetzung für einen gesunden Körper war für Still Beweglichkeit und Vitalität aller Körperbereiche (Muskel, Bänder, Faszien, Knochen und Organe) einschließlich des Blut- und Lymphsystems bei regelrechter Nervenversorgung. Sein Ziel war es, Funktionsstörungen und Einschränkungen in diesen Bereichen mit den Händen aufzusuchen und zu regulieren, um den Körper dann seinen Selbstheilungskräften zu überlassen.

Still formulierte folgende Prinzipien für die Osteopathie:
• Der Körper ist eine Einheit von Körper, Geist und Seele.
• Der Körper ist fähig, sich selbst zu regulieren, sich selbst zu heilen und gesund zu erhalten.
• Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig. („Form follows function“)
• Prinzip der Arterie (alle Körperflüssigkeiten müssen fließen)
• Die Therapie basiert auf dem Verständnis der Basisprinzipien von Ganzheit, Selbstregulierung und gegenseitiger Beeinflussung von Struktur und Funktion (die Mobilität sämtlicher Muskeln, Faszien, Knochen und Organen muss gewährleistet sein, damit „physiologisches Funktionieren“ möglich ist).

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